Benefizkonzert mit drei Bands: gut gefüllte Halle und beste Laune

Freitagabend in der Neckarhalle Schwenningen, das Benefizkonzert für das Kinder- und Jugendhospiz „Sternschnuppe“ – es war uns ein Fest. Wir zitieren hier mal die offizielle Pressemitteilung:

450 Zuschauer feiern mit „Crossage“, „The Soulmachine“ und „Sometimes in Nowhere“

Es war aus Sicht der Veranstalter ein voller Erfolg: das Benefizkonzert zugunsten des künftigen Kinder- und Jugendhospizes „Sternschnuppe“. Am Freitag strömten rund 450 Zuschauer in die Schwenninger Neckarhalle. Auf den bereit gestellten Stühlen hielt es die wenigsten.

Das Schlussbild war sicher der emotionalste Moment: Die Musiker der drei Bands standen gemeinsam auf der Bühne, um die Hymne „We Are The World“ zu singen, in verteilten Rollen, mit den Stimmen von „Crossage“, „The Soulmachine“ und „Sometimes in Nowhere“. Gefeiert vom Publikum, das sich auf diesen angekündigten Höhepunkt besonders gefreut hatte.

Zuvor heizten die drei Bands mächtig ein. Sie zeigten ihre jeweiligen Stärken und brachten die Zuschauer zunehmend zum Feiern und zum Tanzen. Zunächst „Sometimes in Nowhere“ mit ausgefeilten Eigenkompositionen und einem gutgelaunten und sehr stimmigen Auftritt. Dann „The Soulmachine“, die versierten Partyhelden, mit einem verkürzten und verdichteten Programm, das vor allem das musikalische Können der Band unter Beweis stellte. Und schließlich „Crossage“ mit ihren ausdrucksstarken Frontleuten, die mächtig einheizten, bei denen sich Top-Hit an Top-Hit reihte und als Höhepunkt auch Konfettibomben explodierten.

Die Einnahmen aus dem viereinhalbstündigen Konzertabend gehen vollumfänglich an die Gründer des Kinder- und Jugendhospizes Sternschnuppe. Dessen Initiatorin, Maria Noce, ergriff noch vor den Sängerinnen und Sängern das Wort. Sie berichtete, dass eine solche Einrichtung einen Finanzbedarf von mehr als einer Viertelmillion Euro jährlich habe. 

Insofern bringe, wie „Soulmachine“-Sänger Peter Arnegger lächelnd anfügte, das Benefizkonzert nur einen kleinen Teil, „aber immerhin rund ein Hundertstel des Finanzbedarfs“. 

Wie es zu dem Konzert überhaupt gekommen ist, berichtete Michelle Marber, Sängerin von „Crossage“. Die Band hatte vor ziemlich genau einem Jahr ihren Sänger verloren, der plötzlich und unerwartet verstarb. Während eines rasch organisierten Abschiedskonzerts sind bereits spontan gesammelte, gut 700 Euro zusammen gekommen. Diese Summe ist am Freitag offiziell an Hospizgründerin Maria Noce übergeben worden. Parallel war die Idee entstanden, die Spende im Rahmen eines großen Benefizkonzerts noch deutlich zu erhöhen. Reiner Marber, Mitveranstalter, zeigte sich daher hochzufrieden: „Es war eine runde Veranstaltung, alles hat reibungslos geklappt“, sagte er. Und der gute Zuspruch durch das Publikum sei die Bestätigung dafür.